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Disruptive Innovation: Definition, Ablauf und was nicht dazugehört

Disruptive Innovation meint bei Clayton M. Christensen nicht alles, was neu ist oder eine Branche umkrempelt, sondern einen bestimmten Marktprozess: Ein kleinerer Anbieter steigt am unteren Ende eines Marktes oder bei Nichtkunden ein, die Etablierten reagieren nicht energisch, und erst später wechseln deren Hauptkunden. Das ist enger als der Alltagsgebrauch, und genau darin liegt der Wert des Begriffs.

Disruptive Innovation nach Christensen Die Leistung der Etablierten wächst schneller als das, was Kunden nutzen können, und verlässt das graue Band nach oben, während ein Neuling unterhalb des Bandes beginnt und später von unten in den Bereich wächst, den Kunden nutzen können. Was Kunden nutzen können Leistung Zeit Überversorgung Etablierte Neuling
Das Grundmuster: Die Etablierten verbessern über den Bedarf hinaus, der Neuling startet darunter und wächst von unten in den Hauptmarkt.

Im Alltag ist „disruptiv“ ein Wort für Wucht. Die Süddeutsche Zeitung nannte das iPhone „das bislang disruptivste technische Ereignis des 21. Jahrhunderts“ (Beleg im DWDS, 24.07.2024).[9] Der Duden führt „disruptive Technologien“ als Beispiel für die Bedeutung „zerstörend“.[8]

Christensen und seine Mitautoren halten das für zu weit. Viele Forscher, Autoren und Berater nennen jede Lage „disruptive innovation“, in der eine Branche erschüttert wird und bisher erfolgreiche Etablierte straucheln. Das sei „much too broad a usage“, ein viel zu weiter Gebrauch.[1] Ihr Begriff beschreibt keinen Effekt, sondern einen Weg. Zum Wort selbst siehe die Seite zur Bedeutung von „disruptiv“.

Die Definition von 2015

Zwanzig Jahre nach dem ersten Aufsatz legten Clayton M. Christensen, Michael E. Raynor und Rory McDonald in der Harvard Business Review (HBR) fest, was sie meinen. Ihr Aufsatz „What Is Disruptive Innovation?“ (Dezember 2015) ist die Referenz für jede Einordnung auf dieser Site. Die Kerndefinition:

“‘Disruption’ describes a process whereby a smaller company with fewer resources is able to successfully challenge established incumbent businesses.”

„‚Disruption‘ beschreibt einen Prozess, in dem ein kleineres Unternehmen mit weniger Ressourcen etablierte, angestammte Unternehmen erfolgreich herausfordern kann.“Übersetzung: disruptiv.info

Clayton M. Christensen, Michael E. Raynor, Rory McDonald: What Is Disruptive Innovation?, Harvard Business Review, Dezember 2015

In eigenen Worten: Disruption ist ein Ablauf zwischen ungleichen Gegnern, einem kleineren Unternehmen mit weniger Ressourcen und etablierten Anbietern. Der Satz sagt nichts über Technik, Neuheit oder die Größe der Veränderung, sondern etwas über Ausgangslage und Richtung. Was eine disruptive Innovation von anderen Angriffen unterscheidet, legt ein zweiter Satz fest: „A disruptive innovation, by definition, starts from one of those two footholds.“ Gemeint sind zwei Einstiegspunkte (footholds): das untere Ende eines bestehenden Marktes und die Nichtkunden.[1] Wer an keinem davon beginnt, kann neu und erfolgreich sein. Disruptiv im Sinne der Theorie ist er nicht.

Ein Detail verwirrt viele. Die Definition spricht von „successfully challenge“, derselbe Aufsatz sagt aber: „success is not built into the definition of disruption“. Unsere Lesart, gestützt auf die Formulierungen der Autoren: Ein disruptiver Pfad beginnt mit dem Einstieg und kann scheitern (siehe Punkt 3). Disruption ist erst eingetreten, wenn die Hauptkunden der Etablierten in Menge wechseln. Über einen jungen Anbieter lässt sich deshalb höchstens sagen, er sei auf einem disruptiven Pfad.

Der Ablauf in fünf Schritten

Die Mechanik beschreiben die Autoren in wenigen Sätzen.[1] In Schritte zerlegt:

  1. Die Etablierten verbessern für ihre anspruchsvollsten Kunden. Sie konzentrieren sich auf die „most demanding (and usually most profitable) customers“ und übertreffen dabei den Bedarf mancher Segmente, während sie andere ganz übergehen. Im Diagramm verlässt die dünne schwarze Linie deshalb das Band dessen, was Kunden nutzen können, nach oben.
  2. Der Neuling verschafft sich einen Einstieg. Er bedient die übersehenen Segmente mit „more-suitable functionality“, passenderer Funktion, „frequently at a lower price“. Am unteren Marktende genügt ein „good enough“-Produkt: Ministahlwerke begannen laut Christensen Institute mit Betonstahl, der den integrierten Werken nur eine Bruttomarge von 7 % brachte.[10] Beim New-Market-Einstieg werden Nichtkunden zu Kunden („turn nonconsumers into consumers“), etwa mit dem Transistor-Taschenradio oder dem PC. Die meisten Kunden der Etablierten halten das neue Angebot anfangs für schlechter; nur weil es billiger ist, wechseln sie typischerweise nicht.
  3. Die Etablierten reagieren nicht energisch. Sie jagen höherer Profitabilität in anspruchsvollen Segmenten nach und „tend not to respond vigorously“. Das ist kein Versagen aus Trägheit, sondern Rechnen: Laut Bower und Christensen (1995) wählt jeder rationale Prozess der Ressourcenverteilung in Unternehmen, die etablierte Märkte bedienen, „going upmarket rather than going down“.[2] Mehr dazu auf der Seite zum Innovator's Dilemma.
  4. Der Neuling wandert nach oben und behält seine Vorteile. Er liefert nach und nach, was die Hauptkunden der Etablierten verlangen, „while preserving the advantages that drove their early success“. Netflix verschickte anfangs Filme per Post, unter anderem an Filmfans, denen Neuerscheinungen gleichgültig waren; erst mit dem Streaming wurde der Dienst für die Kernkunden von Blockbuster attraktiv, nach HBR 2015 auf einem „classically disruptive path“ (zum Fall Netflix und Blockbuster).
  5. Die Hauptkunden wechseln in Menge. Erst jetzt ist Disruption eingetreten.

“When mainstream customers start adopting the entrants’ offerings in volume, disruption has occurred.”

„Wenn Mainstream-Kunden beginnen, die Angebote der Neulinge in großer Zahl zu übernehmen, ist Disruption eingetreten.“Übersetzung: disruptiv.info

Christensen, Raynor, McDonald: What Is Disruptive Innovation?, Harvard Business Review, Dezember 2015

Jedes Urteil hängt deshalb an einem Bezugsmarkt (disruptiv gegenüber wem?) und an einem Zeitpunkt: Vorher ist ein Angebot höchstens auf einem disruptiven Pfad. Die Fragen dazu stellt der Disruptions-Check, die beiden Einstiege erklärt die Seite Low-End, New-Market und erhaltende Innovation.

Woher der Begriff kommt: von „disruptive technologies“ zur Innovation

Der Begriff erschien zuerst 1995, nicht in einem Buch, sondern in der Harvard Business Review: Joseph L. Bower und Clayton M. Christensen, „Disruptive Technologies: Catching the Wave“, Ausgabe Januar/Februar.[2] Sie unterschieden zwei Arten von Technologien. Erhaltende Technologien (sustaining technologies) geben Kunden „something more or better in the attributes they already value“. Disruptive Technologien bringen „a very different package of attributes“, ein ganz anderes Bündel von Eigenschaften, und schneiden bei ein oder zwei Merkmalen, die den Hauptkunden besonders wichtig sind, oft „far worse“ ab. Eines der Beispiele: Digital Equipment beherrschte den Markt für Minicomputer und verpasste den PC-Markt „almost completely“.

1997 folgte das Buch „The Innovator's Dilemma: When New Technologies Cause Great Firms to Fail“, das die Überlegungen ausbaute. Oft liest man, Christensen habe den Begriff erst im Buch eingeführt; selbst die Pressemitteilung der Harvard Business School zu seinem Tod schreibt das.[3] Die HBR dagegen nennt die Theorie „introduced in these pages in 1995“.[1] Die Erstveröffentlichung gibt ihr recht.

Später wechselte das Wort. Laut Wikipedia ersetzte Christensen in „The Innovator's Solution“ (2003, mit Michael E. Raynor) „disruptive technology“ durch „disruptive innovation“, weil die meisten Technologien nicht an sich disruptiv oder erhaltend seien.[4] Am Buch selbst haben wir das nicht geprüft. Belegt ist, dass die Autoren 2015 denselben Gedanken festhalten:

“It is rare that a technology or product is inherently sustaining or disruptive.”

„Es ist selten, dass eine Technologie oder ein Produkt an sich erhaltend oder disruptiv ist.“Übersetzung: disruptiv.info

Christensen, Raynor, McDonald: What Is Disruptive Innovation?, Harvard Business Review, Dezember 2015

Disrupter, heißt es im selben Aufsatz, achten eher darauf, das Geschäftsmodell richtig hinzubekommen, nicht bloß das Produkt. Für die Suche nach „disruptiven Technologien“ bedeutet das: Listen, die KI oder 3D-Druck pauschal als disruptiv ausweisen, beantworten eine Frage, die die Theorie so nicht stellt. Dieselbe Technik kann ein Etablierter nutzen, um seine besten Kunden noch besser zu bedienen, und ein Neuling, um unten einzusteigen.

Eine zweite Verkürzung betrifft das Ergebnis. In gängigen deutschen Lexikon- und Ratgebertexten verdrängen disruptive Technologien das Bestehende vollständig, und das „in mehr oder weniger kurzer Zeit“. HBR 2015 hält dagegen: „Complete substitution, if it comes at all, may take decades“, die vollständige Ablösung kann Jahrzehnte dauern, wenn sie überhaupt kommt.[1] Disruption heißt nicht, dass das Alte verschwindet, sondern dass die Hauptkunden wechseln. Wie lange das dauert, ist offen (siehe Tempo).

Vier Punkte, die oft übersehen werden

Der Aufsatz von 2015 hebt vier Punkte eigens hervor, die in der Debatte oft übersehen werden.[1]

  1. „Disruption is a process.“ Disruption ist ein Prozess. Einordnung: Bewerten lässt sich nur ein Verlauf, kein einzelner Produktstart.
  2. „Disrupters often build business models that are very different from those of incumbents.“ Disrupter bauen oft Geschäftsmodelle, die sich stark von denen der Etablierten unterscheiden. Einordnung: Im Check stärkt ein deutlich anderes Geschäftsmodell den Befund; ein ähnliches schwächt ihn, schließt Disruption aber nicht aus.
  3. „Some disruptive innovations succeed; some don't.“ Manche disruptiven Innovationen haben Erfolg, manche nicht: „Not every disruptive path leads to a triumph, and not every triumphant newcomer follows a disruptive path.“ Einordnung: Wer aus einem Erfolg rückwärts auf Disruption schließt, macht genau den Fehler, den diese Klarstellung verhindern soll.
  4. „The mantra ‚Disrupt or be disrupted‘ can misguide us.“ Das Mantra „Disruptiere oder werde disruptiert“ kann in die Irre führen. Etablierte sollen nicht überreagieren, indem sie ein noch profitables Geschäft zerschlagen („not overreact by dismantling a still-profitable business“), sondern die Beziehung zu ihren Kernkunden mit erhaltenden Innovationen weiter stärken. Für die Chancen aus der Disruption empfehlen die Autoren eine eigene Einheit, deren Erfolg „depends in large part on keeping it separate from the core business“. Einordnung: Die Antwort auf Disruption ist kein Umbau des ganzen Hauses. Mehr auf der Seite Was Etablierte tun können.

Erhaltend oder disruptiv: der Unterschied

Das Gegenstück zur disruptiven ist die erhaltende Innovation (sustaining innovation). Der Unterschied liegt nicht im Neuheitsgrad, sondern darin, für wen verbessert wird und wie die Etablierten reagieren.

Erhaltend

Macht gute Produkte besser, und zwar „in the eyes of an incumbent's existing customers“, also aus Sicht der bestehenden Kunden. Die Beispiele der Autoren: die fünfte Klinge im Rasierer, das schärfere Fernsehbild, der bessere Handyempfang. Ziel sind die profitabelsten Kunden. Hier gewinnen meist die Etablierten: In Christensens Festplattenstudie hatten nur 6 % der Neulinge Erfolg, die mit erhaltenden Innovationen antraten.[1]

Disruptiv

Beginnt am unteren Marktende oder bei Nichtkunden. Die meisten Kunden der Etablierten halten das Angebot anfangs für schlechter. Dafür ist es einfacher, bequemer oder günstiger („simpler, more convenient, or less costly“). Die Etablierten haben wenig Anreiz, energisch zu reagieren, weil sie höheren Margen in anspruchsvolleren Segmenten nachjagen.[1]

Oft übergangen, auch in mehreren englischsprachigen Erklärungen, die „sustaining“ mit „inkrementell“ gleichsetzen: Erhaltende Verbesserungen „can be incremental advances or major breakthroughs“. Erhaltend heißt nicht klein. Auch ein großer Durchbruch ist erhaltend, wenn er Produkte in den Augen der bestehenden Kunden besser macht. Nach Einordnung von disruptiv.info überschneiden sich disruptive Innovation und Sprunginnovation deshalb, sind aber nicht deckungsgleich. Ausführlich zur erhaltenden Innovation auf der Typen-Seite.

Was nicht dazugehört: Uber, Tesla und das iPhone

Einige der bekanntesten „Disruptionen“ fallen nach den Kriterien der Autoren selbst durch. Am deutlichsten Uber:

“Uber is clearly transforming the taxi business in the United States. But is it disrupting the taxi business? According to the theory, the answer is no.”

„Uber verändert das Taxigeschäft in den Vereinigten Staaten ganz offensichtlich. Aber disruptiert es das Taxigeschäft? Nach der Theorie lautet die Antwort: nein.“Übersetzung: disruptiv.info

Christensen, Raynor, McDonald: What Is Disruptive Innovation?, Harvard Business Review, Dezember 2015

„Transforming“ ist nicht „disrupting“: Das Wortpaar trägt den Kern dieser Seite. Uber hatte keinen Einstieg am unteren Ende und richtete sich nicht in erster Linie an Nichtkunden. Es startete in San Francisco, „a well-served taxi market“, und ging „in exactly the opposite direction“: erst eine Stellung im Hauptmarkt, dann übersehene Segmente. Die Autoren behandeln Uber als Ausreißer („outlier“) und sehen einen großen Teil der Erklärung in der Regulierung des Taxigewerbes. Nur im Limousinengeschäft sei Uber mit UberSELECT „far more likely to be on a disruptive path“.[1] Mehr im Fall Uber.

Tesla fasste laut HBR 2015 am oberen Ende des Automarkts Fuß, bei Kunden, die 70.000 US-Dollar oder mehr für ein Auto ausgeben: das Gegenteil eines Einstiegs von unten. Die Theorie sagt für einen solchen Neuling entweder die Übernahme durch einen viel größeren Etablierten voraus oder einen jahrelangen, hart umkämpften Kampf um Bedeutung im Markt. Ob diese Prognose von 2015 eingetreten ist, prüft diese Seite nicht.

Und das iPhone, im Alltag das Paradebeispiel, war 2007 nach HBR 2015 im Smartphone-Markt eine erhaltende Innovation und wirkte disruptiv erst gegenüber dem Laptop als wichtigstem Zugang zum Internet. Weitere geprüfte Fälle, disruptive wie erhaltende, sammelt die Seite Beispiele.

Wie lange Disruption dauert

Disruption kann Jahrzehnte dauern oder vergleichsweise schnell gehen. Bei Stahl dauerte es laut HBR 2015 „more than 40 years“, bis das Ministahlwerk Nucor den Umsatz der größten integrierten Stahlhersteller erreichte. Compaq dagegen steigerte seinen Umsatz auf mehr als das Zehnfache und zog in „only 12 years“ mit dem Branchenführer DEC gleich.[1] Den Unterschied führen die Autoren darauf zurück, wie schnell sich die Technik verbessert, die den Neuling trägt.

Bei Festplatten zeigt der Aufsatz von 1995 den Verlauf im Detail: Das 5,25-Zoll-Laufwerk startete 1980 mit 5 MB, war bis 1986 im Minicomputer-Markt voll wettbewerbsfähig und bis 1991 im Mainframe-Markt.[2] Für die Einschätzung eines Wettbewerbers heißt das: Wer seit Jahren unten im Markt bleibt, ist kein Gegenbeweis, und ein schneller Aufstieg ist kein Beweis.

Wer Clayton M. Christensen war

Clayton M. Christensen (1952–2020) lehrte ab 1992 an der Harvard Business School, zuletzt als Kim B. Clark Professor of Business Administration; Kim B. Clark war sein Doktorvater gewesen.[3] Er studierte Volkswirtschaft an der Brigham Young University, war als Rhodes Scholar in Oxford und erwarb an der Harvard Business School den MBA (1979) und den Doktortitel (DBA, 1992); seine Doktorarbeit behandelte laut Jill Lepore die Festplattenindustrie, aus der die Belege des Aufsatzes von 1995 stammen.[5] Er starb am 23. Januar 2020 mit 67 Jahren.[3]

Grenzen und Kritik

Die Autoren ziehen selbst Grenzen: „Disruption theory does not, and never will, explain everything about innovation specifically or business success generally.“ Anfangs sei die Theorie nur eine Aussage über Korrelation gewesen, später auch eine über Ursachen. Nach ihren Angaben zeigen empirische Tests, dass die Theorie Vorhersagen über den Erfolg junger Unternehmen messbar genauer macht; Zahlen dazu nennt der Aufsatz nicht.[1]

Von außen kam deutlicher Widerspruch. Jill Lepore warf Christensen 2014 im New Yorker („The Disruption Machine“) vor, seine Theorie stehe auf handverlesenen Fallstudien, „a notoriously weak foundation on which to build a theory“; schon Seagate sei, so Lepore, nicht an Disruption gescheitert.[5] In einem Interview mit Bloomberg Businessweek (20.06.2014) wies Christensen die Kritik scharf zurück.[11] 2015 befragten Andrew A. King und Baljir Baatartogtokh 79 Branchenexperten und prüften 77 Fallbeispiele von Christensen und Raynor; laut MIT Sloan Management Review passten viele davon nicht gut zu vier Kernelementen der Theorie.[6][7] Eine Einordnung der Einwände bietet die Seite Kritik an der Theorie.

Quellen

  1. Clayton M. Christensen, Michael E. Raynor, Rory McDonald: „What Is Disruptive Innovation?“, Harvard Business Review, Dezember 2015. https://hbr.org/2015/12/what-is-disruptive-innovation
  2. Joseph L. Bower, Clayton M. Christensen: „Disruptive Technologies: Catching the Wave“, Harvard Business Review, Januar/Februar 1995. https://hbr.org/1995/01/disruptive-technologies-catching-the-wave
  3. Harvard Business School: Pressemitteilung zum Tod von Clayton M. Christensen. https://www.hbs.edu/news/releases/Pages/clayton-christensen-obituary.aspx
  4. Wikipedia (englisch): „Disruptive innovation“, abgerufen am 08.10.2026. Sekundärquelle. https://en.wikipedia.org/wiki/Disruptive_innovation
  5. Jill Lepore: „The Disruption Machine“, The New Yorker, Ausgabe vom 23.06.2014. https://www.newyorker.com/magazine/2014/06/23/the-disruption-machine
  6. Andrew A. King, Baljir Baatartogtokh: „How Useful Is the Theory of Disruptive Innovation?“, MIT Sloan Management Review, Fall 2015. Frei lesbar sind nur Einleitung und Fußnoten. https://sloanreview.mit.edu/article/how-useful-is-the-theory-of-disruptive-innovation/
  7. MIT Sloan Management Review: „Debating Disruptive Innovation“, Spring 2016. https://sloanreview.mit.edu/article/debating-disruptive-innovation/
  8. Duden online: „disruptiv“. https://www.duden.de/rechtschreibung/disruptiv
  9. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS): „disruptiv“, mit Belegstellen. https://www.dwds.de/wb/disruptiv
  10. Christensen Institute: „Disruptive Innovation“. Die Seite nennt für ihre Zahlen keine Belege. https://www.christenseninstitute.org/theory/disruptive-innovation/
  11. Drake Bennett: „Clayton Christensen Responds to New Yorker Takedown of ‚Disruptive Innovation‘“, Bloomberg Businessweek, 20.06.2014. Originaltext für uns nicht abrufbar. https://www.bloomberg.com/news/articles/2014-06-20/clayton-christensen-responds-to-new-yorker-takedown-of-disruptive-innovation